Junghundeerziehung

 

 

Junge Hunde brauchen Zeit für ihre Entwicklung

 

Auch bei den Junghunden werden die Grundlagen im Einzelunterricht aufgebaut. Nach dem Erlernen der Grundlagen in den Einzelstunden schließen sich die Gruppenstunden an.

 

Junge Hunde müssen sich im Sozialverhalten schulen, aus diesem Grund gibt es in den Gruppenstunden  Zeit für das Sozialspiel der Hunde. Nach Möglichkeit integrieren wir erwachsene, gut sozialisierte Hunde. Wir zeigen Ihnen wie man Sozialverhalten regulieren kann, wann etwas für Ihren Hund zu viel ist, er ihre soziale Unterstützung braucht und wann sie ihn vielleicht ausbremsen müssen.

 

Junge Hunde brauchen Zeit für ihre Entwicklung. Das Gehirn entwickelt sich und soll über Lernfreude positiv angeregt werden. Hunde müssen lernen, dass es sich lohnt mit ihrem Menschen zu kooperieren.  Bindung und Vertrauen müssen sich entwickeln. Für Ruhe und Entspannung muss nicht nur gesorgt werden, sich zu entspannen muss von vielen Hunden regelrecht erlernt  werden.

 

Schritt für Schritt wird dann an der Genauigkeit  der einzelnen Übungen und Trainingsziele gearbeitet.

 

Junge Hunde schießen gern mal über das Ziel hinaus, sie wollen die Welt erkunden, nehmen sich wichtiger als sie sind und befinden sich zudem in hormonellen Schwankungsphasen. Gut sozialisierte, erwachse Hunde zeigen ihnen die Grenzen geduldig, ohne grob und laut zu werden. Auch der Mensch kann sich daran orientieren. Um Grenzen zu setzen und konsequent zu sein, bedarf es keiner Härte und Strafe. Zudem sitzt der Grundgehorsam noch nicht sicher, denn für das Übertragen des Gelernten in den Alltag braucht der junge Hund Zeit.  Mit Geduld, Konsequenz ohne unnötige Härte, beständigem Üben und vorausschauenden Handeln führt der Mensch seinen Hund durch die Junghundezeit und wird somit zu einem verlässlichen Partner.