Persönliches

Hundetrainerin der Hundeschule Hundum aus Leipzig

 

HUNDUM – alles um den Hund herum… ein Wortspiel, dass meine umfassende Sichtweise auf das Thema Mensch Hund darstellt. Der Weg zu HUNDUM begann, wie bei vielen meiner Kollegen, mit eigenen zu lösenden Problemen.

 

Eigentlich wollte ich meine Hovawarthündin einfach nur gut ausbilden. Also besuchte ich verschiedene Vereine und Hundeschulen in meiner Umgebung. Neben nicht erkannten, gesundheitlichen Problemen, führten die von Ausbildern / Hundetrainern vermittelten harten Erziehungs- und Ausbildungsmethoden und gravierende Fehleinschätzungen von Verhalten, bei meiner sehr sensiblen Hündin innerhalb kurzer Zeit zu Verhaltensproblemen. Aber es musste doch möglich sein, Hunde artgerecht, mit positiver Motivation auszubilden und Grenzen ohne körperlichen Schmerz und psychischen Druck zu setzen!

 

So machte ich mich auf die Suche nach umfassenden Lösungsmöglichkeiten. Ich suchte gewaltfreie Erziehungsansätze für Hunde, die soziale Bedürfnisse, Persönlichkeit, Erfahrungen und Rassespezifik berücksichtigen; die auf Vertrauen, Verstehen und Respekt beruhen; die direkte Kommunikation mit dem Hund ermöglichen und die positive Lernmethodik beinhalten.

 

Mit der Arbeit an den Problemen und deren Lösung wurde mir recht schnell klar: Fast alle Probleme, außer ein Teil der gesundheitlichen, hätten mit einer anderen Sicht- und Herangehensweise vermieden werden können. Es wurde mir wichtig, Wissen und Erfahrung nicht nur für mich und meine Hunde zu nutzen, sondern es weiter zu geben.

 

Der Weg führte mich über Hundevereine, Hundeschulen, Institute, Ausbildungszentren mit unterschiedlichen Lehransätzen und verschiedenen Sicht- und Arbeitsweisen. Unter anderem:

 

 das Kurator Institut, die Akademie für Tiernaturheilkunde ATN, das Institut Feltmann von Schröder, das CANIS Kynos Schulungszentrum, das Animal Learn Schulungszentrum.

 

Ich lernte praktisch und theoretisch von verschiedenen Hundetrainern. Arbeitete mit Mensch-Hund-Teams an unterschiedlichen Problemstellungen und mit Tierheimhunden. Die wichtigsten Lehrmeister sind aber immer die Hunde selbst, insbesondere die mit Problemstellungen.

 

Regelmäßige, praktische und theoretische Weiterbildung und der damit verbundene Austausch mit Kollegen, ist für mich unerlässlich, um immer auf dem neusten Wissensstand rund um meine Arbeit mit Hund und Mensch zu sein. Meine Qualifikationszertifikate zeige ich Ihnen gern.

 

Es gibt in Deutschland keine geregelten Ausbildungsrichtlinien für das Berufsbild des Hundetrainers, Tierpsychologen, wie immer man dieses Berufsbild bezeichnen möchte und jede Schule hat ihre eigenen Ausbildungsansätze und Inhalte. Jeder der in diesem Berufsbild arbeiten möchte, ist für die Qualität seiner Ausbildung selbst verantwortlich. Entsprechend weit gehen auch die Ratschläge und Anleitungen, wie man Hunde ausbilden und erziehen sollte, auseinander. Aus diesem Grund ist es für den Hundehalter wichtig, sich im Vorfeld über die Arbeitsweise und fachliche Kompetenz der ausgewählten Hundeschule zu informieren.

 

Grundsätzlich lehne ich die Arbeit mit Angst-, Schmerz- und Schreckreizen und der damit bewussten Verunsicherung des Hundes ab. An meiner eigenen Hündin habe ich erfahren müssen welche schnellen, negativen Folgen diese Herangehensweise haben kann. In der Folge wie viel Mühe es kostet, diese Fehler zu korrigieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, es gibt andere Möglichkeiten Hunde zu erziehen, auszubilden, Problemverhalten zu regulieren und zu verändern: Mit Wissensvorsprung über Lernvorgänge, Ausdrucksweise und Sozialverhalten, sowie geduldiger Erklärung und positiver Motivation! In meinem täglichen Umgang mit Hunden kann ich erleben, wie positiv sich Hunde entwickeln, wie dankbar sie sich führen lassen, wenn sie freundschaftlich, fair und mit Verständnis behandelt werden.

 

In diesem Sinne freue ich mich, Sie und Ihren Hund kennen zu lernen!

Gaby Halata